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Mammographie – Früherkennung von Brustkrebs.

Je früher eine Brustkrebserkrankung erkannt werden kann, desto grösser sind die Möglichkeiten der Behandlung und die Chancen einer Genesung. Die Mammographie kann dazu die entscheidenden Bilder liefern. 

Was ist eine Mammographie?

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust, welche Veränderungen sichtbar machen kann, bevor diese tastbar sind.

Die Mammographie ist die wichtigste Untersuchungsmethode bei Brusterkrankungen. Sie wird zur Abklärung bei Symptomen (z.B. wenn ein Knoten ertastet wird, bei Schmerzen oder Hautrötungen, bei eingezogener Brustwarze etc.) aber auch als Screening-Methode zur Brustkrebs-Früherkennung eingesetzt. 

 

Vorbereitung

Sofern sie noch eine regelmässige Menstruation haben, empfehlen wir Ihnen die Mammographie in den ersten 10 Tagen nach Zyklusbeginn durchführen zu lassen, da zu diesem Zeitpunkt die Brust am wenigsten empfindlich ist. Grundsätzlich ist die Mammographie jedoch jederzeit möglich.

Sie sollten am Untersuchungstag auf Deodorant, Hautpuder und Körpercremen im Achsel- und Brustbereich verzichten, da diese mitunter kleinste Metallpartikel enthalten und somit Mikroverkalkungen vortäuschen können.

Besonders wichtig sind allfällige Voraufnahmen zum Vergleich. Sollten Sie im Besitz früherer Mammographie-Aufnahmen sein, bringen Sie diese bitte immer zur Untersuchung mit. 

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Für die Röntgendarstellung wird Ihre Brust auf den Untersuchungstisch gelegt und unter Zug vorsichtig zusammengedrückt, wobei die Bildqualität umso besser und die Strahlenbelastung umso geringer ist, je mehr die Brust komprimiert wird. Dieses Zusammendrücken bringt keine Nachteile für das Gewebe, wird aber von den meisten Frauen als unangenehm empfunden. Es ist wichtig, dass Sie der Röntgenfachfrau mitteilen, wenn es für Sie zu schmerzhaft wird.

Routinemässig werden Aufnahmen beider Brüste von oben nach unten und schräg seitlich durchgeführt, gelegentlich ergänzt durch weitere Zusatzaufnahmen. Sehr oft wird bei mammographisch dichtem, wenig strahlendurchlässigem Drüsengewebe, sowie bei unklaren Herd- und Tastbefunden eine ergänzende Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt. Diese wird - wenn immer möglich - direkt im Anschluss an die Mammographie durchgeführt. 

 

Ergebnis

Nach der Untersuchung werden die angefertigten Bilder von zwei Radiologen ausgewertet und ein Bericht mit den erhobenen Resultaten an den zuweisenden Arzt versendet. Falls weitere Abklärungen notwendig sein sollten, werden Sie dafür, nach Rücksprache mit dem Zuweiser, von uns aufgeboten werden. 

 

Technische Ausstattung

Mammographiegerät Selenia Dimension

 

Leistungsspektrum

Mammographie 

Sämtliche Mammographien werden durch zwei Radiologie-Fachärzte beurteilt. Zur vergleichenden Befundung sind allfällige Voraufnahmen besonders wichtig. 

 

Mamma-Sonographie 

Der Ultraschall ist häufig eine ergänzende Untersuchungsmethode zur Mammographie, vor allem bei einer drüsenreichen, dichten Brust und zur Abklärung bei unklaren Herd- und Tastbefunden. Die Sonographie alleinig ist jedoch nicht geeignet zur Früherkennung von Brustkrebs.

Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne unter Tel. 055 285 49 81 kontaktieren, Sie werden dann mit der zuständigen Fachperson verbunden.