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Geriatrie – Altersheilkunde für eine baldige Heimkehr

Die Altersmedizin oder Altersheilkunde befasst sich mit den Krankheiten des alternden Menschen. Dies betrifft vor allem Probleme aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie. 

Was bedeutet Geriatrie?

In unserer Abteilung steht der alte Mensch im Vordergrund. Wir beurteilen und behandeln ältere Menschen, wobei wir altersbedingte Veränderungen wie eine verminderte Leistungsreserve, das Zusammentreffen von mehreren Krankheiten, sowie psychische und soziale Komponenten berücksichtigen. Die Altersmedizin des Spitals Linth ist Teil der Abteilung für Innere Medizin und befindet sich im 4. Stock des Hauptgebäudes. Das ermöglicht, dass bei Bedarf Spezialisten aus anderen Disziplinen des Spitals beigezogen werden können.

Wann ist eine Anmeldung sinnvoll?

Eine Anmeldung macht Sinn bei Menschen die an mehreren Erkrankungen leiden und bei denen ein Ereignis, wie zum Beispiel ein Infekt, ein Sturz oder ein Verlust zu einer Problematik/Veränderung auf körperlicher, psychischer und/oder sozialer Ebene führt. Eine geriatrische Beurteilung ist zudem indiziert bei älteren Menschen, die wiederholt stürzen.

In der altersmedizinischen Rehabilitation wird insbesondere auf die ganzheitliche Beurteilung des älteren Menschen und dessen Begleiterkrankungen eingegangen. Ziel ist es eine bestmögliche Wiedereingliederung in den Alltag zu erlangen.

Wie erfolgt die Anmeldung?

Die Anmeldung erfolgt direkt an den Leitenden Arzt der Geriatrie oder den Assistenzarzt der Abteilung. In der Regel entscheidet der Haus- oder Spitalarzt über die Zuweisung.

Wie sieht der Aufenthalt aus?

Bei Eintritt erfolgt eine umfassende geriatrische Beurteilung mit Erfassung von Einschränkungen und Leistungsreserven auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene: Geriatrisches Assessment. Dieses erfolgt interprofessionell durch ein Team von Ärzten, Pflegenden, Physiotherapeuten, einer Ergotherapeutin, einem Logopäden und dem Sozialdienst.

Der weitere Behandlungsplan ist patientenbezogen, wobei die Zielsetzungen des Aufenthaltes regelmässig überprüft und angepasst werden.

Vor Austritt wird in der Regel ein Standortgespräch durchgeführt, in welchem mit dem Patienten, den Angehörigen und weiteren Vertrauenspersonen (z.B. Hausarzt, Spitex) eine sorgfältige Austrittsplanung organisiert wird.